Wandel braucht Wut
- Martina Ertl
- Jun 12
- 1 min read
Als Emotionscoach interessieren mich alle Gefühle. Freude, Angst, Trauer.... Im Moment interessiert mich aber ganz besonders die Wut. Als Kind hab ich sie mir abtrainiert, d.h. unter meine Taubheitsschwelle gepackt, weil sie ist ja unerwünscht und als Mädchen sieht sie ja auch nicht besonders hübsch aus. Als erwachsene Frau hat sie sich vor allem passiv-aggressiv & beleidigt gezeigt, auch nicht sehr hilfreich in Beziehungen. Und im Ja sagen und Angst vor Konflikten haben.
Im Jahrestraining Lead the Change der Pioneers of Change hab ich sie wiederentdeckt. Meine Wut, die mir zeigt, wo meine Grenzen sind. Wo mein Nein ist. Wo mein Ja ist. Sie setzt Energien frei, von denen ich gar nichts wusste. Sie zerstört Masken und Bullshit. Sie gibt mir die Kraft, in meinem Leben zu verändern, was mich klein macht und von meinem Weg abhält.
Wir kennen die Wut meist zerstörerisch. Als Ursache für Verletzungen und Beziehungsabbruch. Wer von uns hatte schon ein gutes Vorbild beim Thema Wut? Die wenigsten, wenn ich so in die Welt schaue. So wird sie aber nur, wenn sie nicht bewusst und in Verantwortung gefühlt und ausgedrückt wird.
Bewusst und verantwortungsvoll ist sie - wie alle Gefühle - eine spezielle Energie mit einer klaren Botschaft für dich. Sie kann freundlich sein und leise. Und - wenn du es brauchst - laut und mächtig.
Leg den Kanal frei und hör hin.




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