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Willkommen im Raum für Sein
Dieser Blog ist ein Ort zum Innehalten.
Zwischen all dem, was getan, entschieden und bewegt werden will, braucht es manchmal Momente, in denen nichts gefordert ist – außer einfach da zu sein, mit allem, was ist. Als Mensch und als Team. Damit sich der innere Ort wandelt, von dem aus das Handeln im Außen passiert.
Worum es hier geht
Die Texte in diesem Blog bewegen sich an der Schnittstelle von Sein, Bewusstsein, Arbeit und Wandel. Sie entstehen aus meiner Begleitpraxis und aus eigenen Erfahrungen mit Stille, Präsenz und Veränderung – im persönlichen wie im organisationalen Kontext.
Du findest hier u.a.:
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Einblicke aus meiner (Team-)Coachingpraxis
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Impulse zu gutem neuen Arbeiten
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Gedanken zu Erschöpfung und Regeneration
Ich freu mich, wenn die Texte etwas in dir bewegen. Ob Zustimmung oder Widerstand.

Alle Posts


Wandel braucht Wut
Als Emotionscoach interessieren mich alle Gefühle. Freude, Angst, Trauer.... Im Moment interessiert mich aber ganz besonders die Wut. Als Kind hab ich sie mir abtrainiert, d.h. unter meine Taubheitsschwelle gepackt, weil sie ist ja unerwünscht und als Mädchen sieht sie ja auch nicht besonders hübsch aus. Als erwachsene Frau hat sie sich vor allem passiv-aggressiv & beleidigt gezeigt, auch nicht sehr hilfreich in Beziehungen. Und im Ja sagen und Angst vor Konflikten haben. Im
Martina Ertl
1 day ago1 min read


Was brauchst du: Zuwendung, Stimulation, Struktur?
Dieses Modell hilft mir immer wieder im Teamcoaching. Es kommt aus der Transaktionsanalyse, ist schon einige Jahre alt, aber trotzdem sehr hilfreich. Kurze Erklärung: Mit der Erfüllung der Grundbedürfnisse Zuwendung, Stimulation und Struktur in der Kindheit entsteht laut Eric Berne (Transaktionsanalyse, 1976) ein dynamisches Gleichgewicht. Kinder lernen dabei, wie auf ihre Bedürfnisse reagiert wird, und übernehmen diese Muster später für den Umgang mit sich selbst. Werden Bed
Martina Ertl
May 191 min read


Scham
In meinen Coachings, aber auch in Teamprozessen, stoßen wir früher oder später meistens darauf: Die Scham. Das Gefühl von "so bin ich nicht richtig" und ich hab Angst Zugehörigkeit zu verlieren. Die unzähligen Masken und Anpassungen und Schutzstrategien, um nie wieder diese schmerzhafte Emotion fühlen zu müssen. Dabei hat auch diese Emotion ihren Sinn, die Natur hat uns nicht umsonst damit ausgestattet. Die Scham ist die "Hüterin der Bescheidenheit" (Eilert 2022), in ihrer li
Martina Ertl
May 53 min read


Die gute alte Change-Kurve
Ich liebe sie immer noch. Modelle wie die Change-Kurve (adaptiert nach Elisabeth Kübler-Ross) wirken auf den ersten Blick vertraut, fast schon banal, und genau deshalb werden sie in Organisationen gerne unterschätzt, weil man glaubt, man habe das Prinzip längst verstanden und damit auch schon ausreichend berücksichtigt. In der Praxis sehe ich oft was anderes: Viele Change-Initiativen sind sauber durchdacht, strategisch fundiert und logisch aufgebaut, sie arbeiten mit klaren Z
Martina Ertl
Apr 202 min read


Was genau macht ein systemischer Coach und warum der Ansatz mir manchmal nicht reicht
Vielleicht hast du schon von systemischem Coaching gehört, aber was steckt eigentlich dahinter? Die Grundidee ist: Menschen lassen sich nicht isoliert verstehen, sondern immer im Zusammenhang mit ihren Beziehungen, Rollen und Systemen. Das bedeutet: Du bist Teil eines Systems - sei es Familie, Team oder Organisation. Veränderungen in einem Teil wirken sich auf das Ganze aus. Der Coach hilft dir, diese Zusammenhänge zu erkennen und neue Wege zu finden, um Herausforderungen zu
Martina Ertl
Mar 62 min read


Regenerative Energie in Teams
Wie Teams ihre Kraft nicht nur bewahren, sondern erneuern können In vielen Teams ist Energie ein stiller, aber entscheidender Faktor. Projekte gelingen nicht nur durch Kompetenz und Planung, sondern durch die Lebendigkeit, Motivation und Verbundenheit der Menschen, die daran arbeiten. Mittlerweile kennt fast jeder jemanden, der ins Burnout gerutscht ist. Ich kenne viele. Es ist also meiner Meinung nach höchst relevant, über Energielevels zu sprechen - individuelle und kollekt
Martina Ertl
Feb 242 min read


Wie ich so ein freier Mensch geworden bin (bin ich das?) und was das mit Organisationen zu tun hat
Kürzlich wurde ich gefragt: „Wie bist du so ein freier Mensch geworden?“ Mein erster Impuls war ehrlich gesagt: So frei fühle ich mich oft gar nicht. Es gibt Tage, an denen alte Muster laut werden. An denen ich mich klein, angepasst, unsicher und vorsichtig fühle. Freiheit ist für mich kein Dauerzustand und kein Persönlichkeitsmerkmal. Sie ist nichts, das man irgendwann erreicht und dann besitzt wie einen Wanderpokal. Eher ist es ein Bewegungsraum, ein immer wieder neu mö
Martina Ertl
Feb 163 min read


Raum für Sein: Die Kraft der inneren Stille
Warum Raum für Sein wichtig ist Wir leben in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig geschieht. Oft bleibt kaum Raum, um innezuhalten. Neue Anforderungen, Entscheidungen oder Erwartungen tauchen ständig auf. Hast du dich auch schon einmal gefragt, wie es weitergeht, während du innerlich noch damit beschäftigt bist, zu spüren, was überhaupt stimmig ist? Ich habe in meiner Konzernrolle oft funktioniert, reagiert und Verantwortung getragen. Dabei habe ich langsam den Kontakt zu m
Martina Ertl
Jan 162 min read


No-Input-Jänner oder: Enoughuary für den Kopf
No-Input-Jänner. Oder vielleicht eher: Enoughuary . Wie ihr vielleicht auch höre ich gerade gefühlt vier Podcasts gleichzeitig , habe drei Fachbücher zur Hälfte gelesen neben meinem Bett liegen, bekomme diverse Newsletter , die mich regelmäßig dazu verführen, mich für Webinare anzumelden, für die ich dann eh keine Zeit habe – aber man könnte ja später die Aufzeichnung anschauen! 🙃 Im Dezember war ich bei zwei digitalen Adventskalendern angemeldet. Beim ersten habe ich mir
Martina Ertl
Jan 73 min read


Regenerativ in die Selbständigkeit?
Geht das zusammen? Der Entschluss ist gefasst: Ich steige aus meinem geregelten, ausreichend gut bezahlten Job aus und starte mein eigenes Business. Mich treibt ein Herzensthema an. Eines, das sich immer wieder zeigt, wenn ich Menschen frage: „Wie geht es dir?“ Oft kommt ein Seufzen. Dann Worte wie Stress, Zeitmangel, Erschöpfung. Manchmal kommen Beziehungskonflikte dazu. Körperliche Beschwerden. Ein schleichender Verlust von Lebensfreude. Zukunftspessimismus. Ja, die Zeiten
Martina Ertl
Jan 42 min read
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